Single Blog Title

This is a single blog caption

Stand September 2016 – Wilder Wald

„Ohne die großen Urwaldbäume haben das Gleitflieger-Hörnchen, der Philippinenadler oder die Nashornvögel keine Chance hier zu überleben“ so Mark Ibabao, Forstwirt der Mama Earth Foundation. Besonders Adler brauchen hohe Nistbäume und eine große Vielfalt an Nahrung, die sie auf den Monokulturplantagen nicht finden. Die Wälder rund um den Mount Apo sind eines der letzten Rückzugsgebiete für viele Tierarten. Mama Earth hat sich das Ziel gesetzt in den nächsten Jahren dort über 100 Hektar Wald ausschließlich mit endemischen Baumarten zu pflanzen. Unterstützt wird die Umweltstiftung dabei von Schülern und Studenten, freiwilligen Helfern und naturbegeisterten Organisationen der Region. Es sind aber auch freiwillige Helfer aus aller Welt willkommen.

Mark Ibabao und sein Team aus Forstfachleuten und Helfern haben einen genauen Pflanzplan erstellt, damit ein möglichst natürlicher Mischwald entsteht „Wir pflanzen rund 600 Bäume pro Hektar in allen Größenklassen. Darunter auch die riesigen Almaciga- und Dao-Bäume als Nistplätze. Aber auch den kleineren Yakal, der bereits auf der Roten Liste der bedrohten Arten steht. Die jungen Bäume werden von uns über drei Jahre betreut, um sicherzustellen, dass sich der Mischwald gut entwickelt. “
Alle Bäume in diesem Gebiet stehen unter dem Schutz der Philippinischen Umweltbehörde (DENR) und dem Obersten Rat der Indigenen. Einige dieser Bäume wurzeln sehr tief und verhindern Erosion. Lebenswichtig für die  Menschen die hier leben, da die Wasserversorgung der Region über einen gigantischen Unterwasserfluss erfolgt.

Eagle_01_small

Leave a Reply