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Unsere Arbeit im Juni 2017

Das Mama Earth-Programm ist an Einfachheit fast nicht zu übertreffen. Die Farmer ziehen auf ihren eigenen Farmen Mahagonibäume bis zu einem Stammdurchmesser von 30 Zentimetern heran. Alle Kosten tragen die Investoren, die dafür 36 Prozent vom Holzwert bekommen. Die Mitarbeiter von Mama Earth kontrollieren jeden Baum mindestens viermal im Jahr.

 

Allgemeines


Ein gut in Saft stehender Laubbaum von 20 Jahren trägt circa 30.000 Blätter. Je älter der Baum, desto mächtiger ist seine Krone ausgebildet. Nach 50 Jahren sind es bereits über 500.000 Blätter. Noch erstaunlicher als die Anzahl der Blätter ist die Gesamtfläche ihrer Oberfläche: 100.000 Blätter weisen 200 Quadratmetern aus. Eine halbe Million Blätter, wie im oben genannten Beispiel, bringen es also auf 1.000 Quadratmeter Oberfläche. Es wäre aber ungerecht Blätter nur als Abwerfprodukte der Bäume zu sehen. Sie sind wahre Wunderwerke der Natur. Und sie arbeiten für uns präzise wie Schweizer Uhrwerke. Die der Sonne zugewandte Oberfläche unterscheidet sich von der Unterseite, die durch Hunderte von Öffnungen für den Luftaustausch und die Transpiration zuständig ist.In den Blättern erfolgt aber auch die an ein Wunder grenzende Fotosynthese. Hier wird mittels Sonnenlicht, also Lichtener­gie, und Chlorophyll das giftige Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff umgewandelt. Wir verdanken den genialen Blättern also einen der wichtigsten Bausteine zum Leben: Sauerstoff.


Wertasten

 

Dieser aufwendige Vorgang lohnt sich nur „bei den Bäumen, die später im Erntealter den Bestand bilden. Diese sogenannten Zukunftsbäume sollten bereits in jungen Jahren bestimmt und systematisch gefördert werden.“ Zitat Wald-Prinz, die Seite für die Forstwirtschaft oder Forstliche Bundesversuchsanstalt (siehe Links): 

http://www.wald-prinz.de/wertastung-aber-richtig/285

https://bfw.ac.at/inst1/publ/ferenczy/wertastung/ast0100.html

Viele unserer Bäume sind inzwischen sechs und mehr Meter hoch. Diese Bäume zu Wertasten ist schon eine Herausforderung. Mit Astsägen deutscher und japanischer Qualität an langen Bambusstangen ausgerüstet gehen unsere Monitoringsteams jeden Baum an.  Eine harte Arbeit. Dafür gibt es nicht nur guten Lohn, sondern mitunter auch eine kleine Feier zwischendurch. Die letzte Party für unsere drei Teams mit ihren Frauen und Kindern sowie dem Bürgermeister Eutropio S. Jayectin von Montevista war Mitte Juli auf Samal Island.  Gefeiert und geschlafen wurde am Strand bis zum Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück ging es dann zurück um am nächsten Tag die Arbeit wieder aufzunehmen.

Die Ausführungen zeugen davon, dass sich die moderne Forstwirtschaft von einigen traditionellen Modellen unterscheidet. Das beste Beispiel sind die bereits mehrfach angesprochenen Abstände zwischen den Bäumen.
Hier ist der gravierende Unterschied, den Sie mit in die Waagschale werfen sollten bei Ihrer Entscheidungsfindung in Bäume zu investieren.

Ein schlechtes Beispiel sind Pflanzungen, die darauf ausgelegt sind Zwischenforstungen nach sieben Jahren vorzunehmen. Dadurch werden zwangsläufig mehr Bäume auf einen Hektar gepflanzt. Eine Methode die früher angewendet wurde als die Biodiversität noch nicht so wichtig erachtet wurde und die Bauern im Ausbringen von Kunstdünger Weltmeister waren, was durch die Lobbyisten der Pharmaindustrie großzügig belohnt wurde. Die moderne Forstwirtschaft hält dagegen: 
1. Auch diese zusätzlichen Bäume wachsen durch die Nährstoffe im Boden. Allerdings bekommt jeder Baum dadurch weniger „Futter“. Da hilft auch das Aufbringen von Dünger nichts. Wird ein Baum „gezwungen“ schneller zu wachsen als der Boden erlaubt, vermindert sich die Holzqualität. Wirtschaftlich sinnvoll sind maximal 625 Bäumen auf einem Hektar.
2. Nach drei bis vier Jahren beginnt das Wertasten. Welche Bäume sind bei einer dichten Bepflanzung zu Wertasten? Auch die, die drei Jahren später als Brennholz enden? Hier ist kein Kommentar nötig!

 

 

 

Biodiversität

Die Farmen unserer Partner der Mama Earth Foundation sehen nicht aus wie Baumschulen, wo die Bäume in absoluter Monokultur wachsen. Wir lassen einfach die vorhandenen Bäume stehen, egal ob Kokospalmen oder Fruchtbäume. Selbst Büsche sind willkommen. Zwar passen dann nicht die 625 oben angesprochenen Bäume auf einen Hektar, sondern nur 500, aber Landflächen stehen uns ausreichend zur Verfügung.
Es ist doch widersinnig erst die Natur „platt zu machen“ um dann in Monokultur Bäume anzupflanzen. Natürlich ist natürlich aufwendiger, aber besser für die Natur und auch für die Holzqualität. Wie Sie lesen konnten ist Wertasten ein hoher Aufwand. Alle diese und andere Arbeiten sind in Ihrem Investment eingeschlossen. Da kommt der Preisschock wirklich wohltuend: Sie zahlen lediglich 10 Euro pro Mahagonibaum. Für diesen finanziellen Einsatz können Sie nach 12 Jahren weit über 40 Euro erwarten, für einen Teakbaum, der 16 Euro kostet, nach 15 Jahren über 90 Euro. Wir können es auch kurz machen:

Geld wächst nicht auf Bäumen, aber mit unseren Bäumen wächst Ihr Geld.

 

Baumbörse

Die Baumbörse ist seit Kurzem aktiv, aber noch nicht so richtig angekommen. Hier können Sie Bäume kaufen die bereits zwei oder mehr Jahre alt sind. Somit können Sie also die Ernte schon in neun oder zehn Jahren vornehmen. Zurzeit sind folgende Bäume im Angebot:600 Bäume drei Jahre alt für 13 Euro pro Baum, auch in Teilen abzugeben. Minimum 200 Bäume.600 Bäume zwei Jahre alt für 11 Euro pro Baum abzugeben. Keine Teilmengen möglich.400 Bäume drei Jahre alt für 12 Euro. Keine Teilmengen möglich.

 

myTree

Unsere Philosophie ist, dass wir als Ausgleich für unsere nachhaltige Forstwirtschaft auch noch endemische Bäume pflanzen die unter Naturschutz stehen oder sogar auf der Roten Liste. Unsere Formel lautet: 100 Hektar Mahagoni-Nutzholz müssen 100 Hektar Aufforstungen gegenüberstehen. Grüner geht‘s nimmer! Da wir die Finanzierung der Aufforstungen nicht über die niedrigen Mahagonipreise vornehmen können gibt es die Aktion myTree, die durch den Verkauf (Achtung Eigenwerbung) von tollen und hochwertigen Geschenkkarten die Finanzierung gestattet.
Sie haben oder kennen eine Firma und möchten uns helfen aufzuforsten? Dann folgen Sie dem Beispiel der Firma SVB, einem der größten Ausrüster für Boote und Yachten in Europa, der wir hier unseren grünen Dank aussprechen.

https://www.svb.de/de/mama-earth-papierkarte-mit-koordinaten.html

Setzen auch Sie unsere Aktion auf Ihre Webseite. Sie haben keine Arbeit. Wir übernehmen sogar den Versand und die Fakturierung. Einfacher geht es nicht. Unser Webmaster Sven freut sich schon auf Ihre E-Mail.
Falls Sie lieber bei Mama Earth bestellen möchten klicken Sie auf diesen Link:

www.mama-earth.de/myTree/

Für 5,50 Euro bekommen Sie eine hochwertige Klappkarte mit dem Foto Ihres Baumes und den Koordinaten des Pflanzortes. Wenn Sie diese bei Google Earth eingeben fliegen“ Sie zum Baum. Ein besseres Geschenk mit mehr Nachhaltigkeit gibt es nicht. Erfreuen Sie Menschen die Ihnen am Herzen liegen.

 

Danke für Ihr Interesse

Ulrich Kronberg
Mama Earth Foundation

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