Wir pflanzen wieder. Ein neuer Lebenszyklus für die jungen Bäume beginnt.

Allgemeines

Zu meinen Zweifeln, dass Samen, die einfach aus Drohnen abgeschossen werden, auch anwachsen, hat es einige Nachfragen gegeben. Um Missverständnissen vorzubeugen: Wir finden jede Aktion mehr Bäume zu pflanzen gut, möchten nur nicht, dass eine Aussage wie „100.000 Bäume gepflanzt“ von dem Baummangel-Problem ablenkt und vielleicht sogar dazu führt „Nun wird alles gut“ zu denken. 100.000 Samen machen erst dann einen Wald, wenn sie anwachsen. Merke: Ein Baum ist ein Wunder, ein Wald bewirkt Wunder. Nachfolgend ein paar Sätze zur Forstwirtschaft.
Grundsätzlich hat ein gepflanzter Setzling eine weitaus höhere Überlebenschance als ein Samen, sonst wäre der Mangel an Bäumen kein weltweites Problem. Es hagelt jährlich viele Milliarden Samen von den Bäumen, aber nur ein winziger Bruchteil wächst zu Bäumen heran. Aus über einer Million Mangroven haben wir Fakten: Samen, die einfach in den schlammigen Grund gesteckt werden wachsen zu maximal 3 bis 4 Prozent an, gepflanzte

Setzlinge zu fast 90 Prozent. Der zweite Weg ist unser Weg. Er macht Arbeit und kostet Geld, aber ohne geht es nicht wirklich voran. Wie machen wir es mit Ihren Mahagonibäumen? Zuerst wird eine Fläche zum Pflanzen vorbereitet, wobei Schneisen ins Gestrüpp geschlagen werden. Alle vier Meter kennzeichnet eine schmale Bambuslatte die Stelle wo ein Loch für einen Setzling zu graben ist. Das Loch wird mit Gras, Laub und kleinen Ästen gefüllt um den Mikroorganismus anzuregen, denn es gilt inzwischen als erwiesen, dass Vielfalt für besseres Wachstum steht. Nach dem Pflanzen wird der Setzling im ersten Jahr alle sechs Wochen kontrolliert und von umgebenden Pflanzen und Gras befreit, im zweiten Jahr alle drei Monate, im dritten Jahr zweimal im Jahr. Dafür sind die Farmer und die Monitoring-Teams zuständig. Zur Kontrolle sind unsere Forstwirte verpflichtet. Danach beginnen unsere Monitoring-Teams mit dem Wertasten. Macht alles viel Arbeit, aber aber wichtig um Ihre Bäume auf Gardemaß zu bringen.

Garry neben einem vier Jahre alten Mahagoni-baum

Garry neben einem vier Jahre alten Mahagoni-baum. Der Baum hat eine Höhe von 7 Metern und einen Stammdurchmesser von 13 Zentimetern.

Mahagoni-Samenkapsel

Mahagoni-Samenkapsel (Mama Archiv): Der Mantel ist sehr hart und schützt die Samen perfekt vor Schädlingen.

Aufgeplatzte Samenkapsel

Aufgeplatzte Samenkapsel (Mama Archiv): Bis zu 40 Samen reifen in einer Kapsel heran, die durch den Wind verteilt werden.

Diplom-Forstwirt Mark beaufsichtigt die Pflanzungen

Diplom-Forstwirt Mark beaufsichtigt die Pflanzungen.

Baumschule in Patag

Unser Baumschule in Patag vom Berggipfel aus gesehen.

Holzwert

Gardemaß meint, dass eine verwertbare Stammlänge von 8 Metern ausreicht um guten Profit zu erzielen. Ein Durchschnittsbaum sollte nach 12 Jahren 32 bis 36 Zentimeter Durchmesser und 12 bis 15 Meter Höhe erreichen. Aktuell liegt der Preis für einen Kubikmeter Mahagoni in Davao bei circa 270 Euro (18. Juni 2018), also stattlich hoch. Nach unserer Einschätzung wird er dort verweilen, eher wieder leicht einbüßen.

Aus einem 12-jährigen Mahagonibaum mit einem Stammdurchmesser von 32 Zentimetern lassen sich, bei gradem Wachstum, mindestens zwei Längen schneiden. Die untere zu 5 Meter Länge, die obere zu mindestens 3 Meter Länge. Aus der unteren Länge entsteht im Idealfall ein 28-Zentimeter-Kantholz (392 Kubikzentimeter). Die obere Länge ergibt durch die Verjüngung des Stammes lediglich ein 25-Zentimeter-Kantholz (187,5

Kubikzentimeter). Beide Volumen ergeben also 598,5 Kubikzentimeter Holz. Wir brauchen lediglich 500 Kubikzentimeter um Bäume hochprofitabel zu machen, liegen also schon mit dem Mindestmaß eines Baumes 100 Kubikzentimeter über unseren Beispielrechnungen. Wenn der Baum 3 Zentimeter dicker ist und/oder wir zweimal 5 Meter aus dem Stamm herausschneiden können ist die Freude groß, aber nicht unerwartet. Da nicht alle Bäume gleich wachsen, müssen die guten, die weniger dicken ausgleichen. Trotzdem ist genug Kapital herangewachsen um alle Seiten mit guten und grünen Zinsen zu erfreuen.

Und das Gute an Bäumen: Sie sind keine verderbliche Ware. Fast mit gutem Wein vergleichbar, der mit zunehmenden Alter besser und teurer wird. Bäume sind ein gutes und entspannendes Investment.

Baumbörse

Die Baumbörse ist wieder leer. Wer seine Bäume zeitnah verkaufen möchte meldet sich bitte per E-Mail. Gerne senden wir vorab unseren Tabelle mit den Durchschnittspreisen zu.

Teak

Auch ausverkauft. Wir haben bereits weitere 1.300 im Mai gepflanzt, die aber noch unter Beobachtung stehen (siehe oben). Wer Interesse hat kann ab Anfang Oktober 2018 zugreifen.

Die Kakaobohnen werden per Hand aus den Schoten entfernt

Aufgeplatzte Samenkapsel (Mama Archiv): Bis zu 40 Samen reifen in einer Kapsel heran, die durch den Wind verteilt werden.

Diplom-Forstwirt Mark beaufsichtigt die Pflanzungen.

Aufgeplatzte Samenkapsel (Mama Archiv): Bis zu 40 Samen reifen in einer Kapsel heran, die durch den Wind verteilt werden.

Links der stärkste Mann der Philippinen der unsere Nibs als Powerfood einsetzt.

Diplom-Forstwirt Mark beaufsichtigt die Pflanzungen.

Kakao

Wir bereiten eine neue Farm in Monkayo vor. Also sind wieder Beteiligungen erwünscht. Verwundert hat es einige Leser das wir keine Bohnen verkaufen, obwohl diese nach unserer Aussage doch so gut sind. Ja, unsere Bohnen sind super, so gut, dass wir sie nicht verkaufen, sondern selbst zu Produkten weiterverarbeiten. Sie als Investor berührt es nicht, denn wir zahlen für die Kakaobohnen hausintern den höchsten Handelspreis: 125 Peso per Kilogramm. Mehr zahlt keiner.Dadurch, dass wir aus unseren Bohnen hochwertige Produkte erstellen, erhöhen wir die Wertschöpfung. Zur Verdeutlichung: Wir rösten die Bohnen, entfernen die dünne Ummantelung, kracken sie, lesen sie händisch aus und machen daraus Nibs. Durch

diese Verarbeitung haben die Bohnen ihren Handelswert fast verdoppelt. Aus 125 Peso per Kilo sind 210 Peso geworden. Gleiches gilt für unser Produkt Tablea. Wer sich für ein Investment zur Weiterverarbeitung interessiert, kann ein PDF bei uns anfordern.

Ansonsten werden alle unsere Kakaoinvestoren in Kürze ein Päckchen Nibs ins Haus bekommen. Etliche von Ihnen freuen sich bereits über Ausschüttungen. Grüne Zinsen zu ernten ist eine Sache, aber die eigenen Bohnen auch noch essen zu können ist wie Gemüse aus dem eigenem Garten auf dem Teller zu haben. Ich wünsche mir im Juli dann ein paar Kommentare per E-Mail.

Viele Wege führen zum Baum

Wer nicht gleich mit 200 oder mehr Bäumen einsteigen möchte hat die Möglichkeit „baumweise“ an unseren Anpflanzungen zu verdienen. Dazu bieten wir folgende Möglichkeiten:

Microinvestment Mahagonibaum für 12 Euro: Finanzieren Sie einen Mahagonibaum, vom dem Sie ein Foto mit den Koordinaten als Eigentumsnachweis bekommen. Die Koordinaten, im oberen Teil des Fotos abgebildet, sind gleichzeitig Ihre Codierung für die Auszahlung. Nach 12 Jahren bekommen Sie für Ihren Holzanteil 40 Euro. Mit diesem Einzelinvestment helfen Sie den Farmern ihr Land zu behalten und eine nachhaltige Forstwirtschaft aufzubauen. Eine ökologisch-soziale Investition – und ein großartiges Geschenk für Freunde.

Microinvestment Bildungsbaum für 15 Euro: Alles wie bei dem obigen Microinvestment Mahagonibaum, aber Sie spenden zusätzlich zwei Bücher für Schulkinder (3 Euro). Die Bücher werden in drei Schulen verteilt: je eine Grundschule in Monkayo, Montevista und in Buda.

Wenn es etwas mehr sein darf

Investieren Sie in Mahagoni- oder Teakbäume. 200 Mahagonibäume kosten nur 10 Euro pro Baum. Für diesen finanziellen Einsatz können Sie nach 12 Jahren über 40 Euro pro Baum erwarten (36 % vom Holzwert), für einen Teakbaum, der 16 Euro kostet, nach 15 Jahren über 90 Euro. Hier ist die Mindestzahl der Bäume auf 150 festgeschrieben. Alle Bäume sind nummeriert und per Notarvertrag Ihnen übereignet. Darüber hinaus bieten wir solide Kakaoinvestments an: 300 Kakaobäume für 1.950 Euro.

Nicht kommerzielle Aufforstungen

Wer unsere Aufforstungen unterstützen möchte darf gerne unsere myTree-Karten kaufen. Diese Bäume, die teilweise auf der Roten Liste stehen, sind nicht für den Holzeinschlag. Die Bäume pflanzen wir in Gebieten, die unter Naturschutz stehen damit daraus Wäldern wachsen. Aktuell forsten wir 100 Hektar auf. Unsere aufwendigen Karten eignen sich hervorragend als Geschenk für jeden Anlass. Durch die Koordinaten gibt es garantiert jeden Baum nur einmal. Nach Eingabe der Koordinaten bei Google Earth fliegen Sie zum Pflanzort. Eine Karte kostet lediglich 5,50 Euro. Besuchen Sie uns im Internet:

http://mama-earth.de/mytree-dein-baum-mit-koordinaten/

Eco-Park

Eco-Park

Unser Eco-Park wächst. Wer hier einen Riesenbaum seinen Namen geben möchte muss 50 Euro zahlen. In wenigen Jahren wird dieses gewachsene Monument die Attraktion in Mindanao sein:

https://www.youtube.com/watch?v=L-oKUdr2HPI

Danke für Ihr Interesse

Ulrich Kronberg

Mama Earth Präsident

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