Bäume pflanzen ist für Mama Earth immer noch Handarbeit. Der erfreuliche Nebeneffekt: Viele Menschen verdienen daran.

Allgemeines

Natürlich gewachsene Wälder reduzieren sich weiter. Darauf zu hoffen, dass sie langfristig durch Unterschriftensammlungen und Facebook-Klicks zu retten sind ist zweifelhaft. Minengesellschaften, Agrarkonzerne und Holzhändler lassen sie nicht aus ihrem Visier. Die Ersten wollen das was unter den Wäldern schlummert, den Nächsten verbauen Bäume die Ausweitung ihrer Monokulturen und die Letztgenannten sehen in Bäumen lediglich Rohstoff-Kubikmeter.

Ob der heimische Hambacher Forst für Braunkohle, die Regenwälder in Indonesien für billiges Palmöl oder in Brasilen für Soja zur Massentierhaltung abgeholzt werden, alles sind Straftaten zum Wohle der Wirtschaft. Bilanzen scheinen wichtiger zu sein als die Verpflichtung diese Welt wieder für unsere Kinder herzurichten. Bilanzen haben es eilig, denn Zeit ist Geld.

Die Börsen wollen Zahlen sehen, gute Quartalszahlen. Weiter reicht das Interesse nicht. Sehr schade, denn jeden Tag wächst unser Wissen über das Wunderwerk Baum. Der Wertstoff Holz ist bekanntlich nur ein Bruchteil seines Nutzens. Wussten Sie zum Beispiel, dass 120 verschreibungspflichtige Medikamente direkt von Pflanzen und Bäumen stammen? Ohne diese gäbe es keinen Wirkstoff gegen Malaria, viele Herzkrankheiten, Hypertonie, Bronchitis, Rheuma, Diabetes, Arthritis, Muskelverspannung, Grüner Star, Tuberkulose etc.
Hier nur ein Link zum Einlesen: https://www.mpg.de/11951749/malaria-wirkstoff-artemisinin

Selbst der mickerige 70-Zentimeter-Strauch Madagascar Periwincle hat die Erfolgschancen bei Kindern, die unter Leukämie leiden, von 20 % auf 80 % verbessert.

Dieser Mahagonibaum erfreut uns nach 4,5 Jahren mit einem Durchmesser von 14,6 Zentimetern, die Bankkarte misst 5,4 Zentimeter. Der Stamm hat in etwas mehr als einem Drittel einer Wachstumszeit schon fast die Hälfte seines Sollwertes erreicht.

Evangelyn und Elvera (rechts) auf einer der fünf Mama Earth-Kakaofarmen. Der Teakbaum in der Mitte ist ein gut gewachsenes Exemplar und wird im Dezember 2018 drei Jahre alt. Ein Beweis, dass weite Pflanzabstände dickere Stämme erzeugen.

Teakbäume müssen besonders in den ersten zwei Jahren ständig beschnitten werden. Sie wuchern gerne aus. Wir halten die ersten Meter frei von Ästen und Zweigen.

Ronnie ist nicht im Urwald, er kontrolliert die Teakbäume, die zwischen anderen Bäumen hervorragend gedeihen. Moderne Forstwirtschaft setzt auf Biodiversität.

Nach den starken Regen steckte der Lastwagen im Schlamm fest. Die Setzlinge mussten mühsam in „Kopfarbeit“ zu der Pflanzstelle in Marilog gebracht werden.

Diplom-Forstwirt Mark, ganz rechts, macht mit seinem Pflanzteam eine verdiente Pause. Diplom-Forstwirt Allan begleitet die Pflanzungen (vierter von rechts).

Zweigleisig, mindestens

Durch den mehrfachen Nutzwert liegt die Antwort auf der Hand: Wir müssen mindestens zweigleisig denken. Der Wertstoff Holz wird gebraucht. Ohne geht es nicht, wie die hohe weltweite Abholzungsrate beweist. Es spricht aber auch nichts dagegen diesen wunderbaren Werkstoff zu schönen und nützlichen Dingen zu verarbeiten. Er wächst nicht nur nach, er ist zudem ein Kohlenstoffspeicher über sein Leben als Baum hinaus. Holz besteht fast zur Hälfte aus Kohlenstoff. Kurz: Je mehr Nutzholz auf dem Markt ist, desto besser geht es den Wäldern und dem Klima. Deshalb pflanzen wir Mahagonibäume. Besseres Nutzholz ist kaum vorstellbar. Der gerade Wuchs und die Härte des Holzes lässt Tischler grinsen.

Zeitgleich muss aber kräftig aufgeforstet werden. Nicht Monokulturen, sondern Mischwälder. Hier gibt es keinen einfachen Weg, denn viele der Baumarten die einen Mischwald ausmachen sind inzwischen sehr selten. Das Suchen der Samen ist oft mühsam und aufwendig. Aber es ist möglich. Wir pflanzen Mischwald mit unserem myTree-Programm.

Unser Konzept ist so einfach wie das kleine 1 x 1: Wenn die Mahagonibäume nach circa 12 Jahren zur Ernte anstehen und der Baum zu Holz wird, wachsen die myTree-Bäume munter weiter, bilden einen Wald und geben Vögeln und Tieren eine Heimat. Nach 12 Jahren haben die Bäume bereits das Teenager-Alter erreicht und gleichen durch ihr reichhaltiges Blätterwerk der Krone den Wegfall der Mahagonibäume spielend aus. Einen weiteren Nutzen eines Waldes können Sie einfach erfahren: Machen Sie einen Waldspaziergang. Besser lässt sich Wald nicht erklären.

Baumbörse und Teakbäume

Die Baumbörse ist immer noch leer. Wer seine Bäume verkaufen möchte kann sich gerne melden. Die Teakbäume sind, wie schon berichtet, noch in der Phase in der wir sie beobachten. Sie sind ab Oktober 2018 auf dem Markt. Merke: Wir verkaufen nur Bäume, die bereits angewachsen sind. Bäume die nicht weiterwachsen, werden von uns kostenfrei nachgepflanzt.

Unsere beiden Fotomodelle unter den Mama Earth-Kakaobäumen in Monkayo. Noch haben wir Nebensaison, die Ernten steigen zum November, Dezember und Januar an.

Einigen Kakaobäumen scheint die Saison egal zu sein. Sie tragen selbst in den mageren Zeiten, wie September und Oktober, reichlich Kakaoschoten.

Die meisten Kakaobäume tragen jetzt reichlich Blüten. Aber nur ein Bruchteil der Blüten wird von kleinen Fliegen bestäubt und reift zu einer Schote heran.

Neben dem Wohnhaus der Arbeiter auf der Mama Earth-Farm 2 haben wir eine regengeschützte Fläche errichtet um die Kakaoschoten vor Ort aufzubrechen (links im Foto).

Kakao

Inzwischen sind die Ernten auf den Farmen zur Gewohnheit geworden, was aber nicht den Reiz mindert. Die Mengen steigen und wir haben bereits eine zweite Fläche betoniert, auf der die geernteten Schoten aufgebrochen werden um die herausgelösten Bohnen danach zur Fermentierungsstation zu bringen. Als nächstes kommt eine zweite Trockenanlage um die Wege so kurz wie möglich zu halten. Die Fläche ist schon bestimmt, die Arbeiten starten noch im September 2018.

Für das Aroma und die Qualität der Bohnen ist es sehr wichtig, dass die aus den Schoten herausgelösten Bohnen so schnell als möglich in die Fermentierungsboxen kommen. Hier lagern sie fünf bis sechs Tage bei kontrollierten Temperaturen. Wenn die Bohnen nach dem Fermentieren sonnengetrocknet sind, können sie ohne Schaden zu nehmen Monate gelagert werden. Allerdings in einem trockenen Raum und in Jutesäcken. Da Säcke aus Jute in Mindanao nicht üblich sind mussten wir welche aus Indien kaufen.

Unsere Kakaoprodukte finden immer mehr Liebhaber. Die hohe Qualität unserer Bohnen spiegelt sich im guten Geschmack wider. Um uns auch sicher in dem Naturkost-Markt bewegen zu können hat das Chemische Labor in Lübeck die Mama Earth-Kakaoprodukte untersucht. Der Befund ist eindeutig (Textzitat): In der vorliegenden Probe wurden keine Rückstände an Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln nachgewiesen.

Danke für Ihre Geduld

Ulrich Kronberg

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Viele Wege führen zum Baum

Wer nicht gleich mit 200 oder mehr Bäumen einsteigen möchte hat die Möglichkeit „baumweise“ an unseren Anpflanzungen zu verdienen. Dazu bieten wir folgende Möglichkeiten:

MicroInvestment Mahagonibaum für 12 Euro: Finanzieren Sie einen Mahagonibaum, vom dem Sie ein Foto mit den Koordinaten als Eigentumsnachweis bekommen. Die Koordinaten, im oberen Teil des Fotos abgebildet, sind gleichzeitig Ihre Codierung für die Auszahlung. Nach 12 Jahren bekommen Sie für Ihren Holzanteil 40 Euro. Mit diesem Einzelinvestment helfen Sie den Farmern ihr Land zu behalten und eine nachhaltige Forstwirtschaft aufzubauen. Eine ökologisch-soziale Investition – und ein großartiges Geschenk für Freunde.

MicroInvestment Bildungsbaum für 15 Euro: Alles wie bei dem obigen Microinvestment Mahagonibaum, aber Sie spenden zusätzlich zwei Bücher für Schulkinder (3 Euro). Die Bücher werden in drei Schulen verteilt: je eine Grundschule in Monkayo, Montevista und in Buda.

Wenn es etwas mehr sein darf

Mahagonibäume

200 Mahagonibäume kosten nur 10 Euro pro Baum (= 2.000 Euro inklusive Notarvertrag). Für diesen finanziellen Einsatz können Sie nach 12 Jahren über 40 Euro pro Baum erwarten (36 % vom Holzwert). Alle Bäume sind nummeriert und per Notarvertrag Ihnen übereignet.

Teakbäume
Ein Teakbaum kostet 16 Euro. Hier sind 150 die Mindestanzahl (= 2.400 Euro inklusive Notarvertrag) Nach 15 Jahren können Sie über 90 Euro erwarten (36 % vom Holzwert). Alle Bäume sind nummeriert und per Notarvertrag Ihnen übereignet. Warum ist ein Teaksetzling teurer als ein Mahagonisetzling? Teak braucht mehr Pflege in den ersten drei Jahren und außerdem betreuen wir Ihre Bäume drei Jahre länger.

Kakaobäume
300 Kakaobäume kosten 1.950 Euro inklusive Notarvertrag. Am Ende des dritten Jahres starten die Auszahlungen. Sie bekommen aus den Ernten die Rückzahlung Ihres Kapitals und Ihre Renditen, wie Sie in der Tabelle nachlesen können: https://mama-earth.de/kakao-investment/

Nicht kommerzielle Aufforstungen

Wer unsere Aufforstungen unterstützen möchte darf gerne unsere myTree-Karten kaufen. Diese Bäume, die teilweise auf der Roten Liste stehen, sind nicht für den Holzeinschlag. Die Bäume pflanzen wir in Gebieten, die unter Naturschutz stehen damit daraus Wäldern wachsen. Aktuell forsten wir 100 Hektar auf. Unsere aufwendigen Karten eignen sich hervorragend als Geschenk für jeden Anlass. Durch die Koordinaten gibt es garantiert jeden Baum nur einmal. Nach Eingabe der Koordinaten bei Google Earth fliegen Sie zum Pflanzort. Eine Karte kostet lediglich 5,50 Euro.
Besuchen Sie uns im Internet: http://mama-earth.de/mytree-dein-baum-mit-koordinaten/

Eco-Park
Unser Eco-Park wächst. Wer hier einem To-og-Riesenbaum (https://en.wikipedia.org/wiki/Petersianthus_quadrialatus) seinen Namen geben möchte muss 50 Euro zahlen. In wenigen Jahren wird dieses gewachsene Monument die Attraktion in Mindanao sein: https://www.youtube.com/watch?v=L-oKUdr2HPI