Januar 2025

Every month, we keep you updated on what moves us – and what we’re moving. From new reforestation projects and on-the-ground stories to exciting partnerships and ways you can get involved: this is your inside look at a movement that’s taking root – for people, nature, and a livable future.

Thank you for growing with us – and enjoy reading!

Viele gute Dinge sind auch gar nicht schlecht.

Es gibt nicht viel Neues zu berichten, aber viele gute Nachrichten. Unsere Pflanzungen verlaufen planmäßig. Wir haben verschiedene Baumschulen in Baganga, Davao Oriental, wieder aufgebaut, da dies seit November 2024 der Schwerpunkt unserer Pflanzaktivitäten ist. Die großen Flächen für die Wiederaufforstung erfordern besonders sorgfältige Planung.
Alle Mangrovensetzlinge werden aus den nahegelegenen Baumschulen zum Pflanzgebiet transportiert. Dieser Prozess stellt sicher, dass alle beteiligten Gemeinden bereits während der Pflanzungen finanziell profitieren. Zur Erinnerung: Unser Programm beschränkt sich nicht nur auf das Pflanzen von Mangroven, sondern ist auch darauf ausgerichtet, die mageren Einkommen der Fischerfamilien zu verbessern.
Die Anforderungen des Department of Environment and Natural Resources sind in Baganga etwas weiterreichend, d. h. strenger, da wir auch in besonders sensiblen Gebieten pflanzen dürfen. Dies ist eine große Anerkennung für uns, aber auch eine bedeutende Verpflichtung, die wir vertraglich garantieren mussten. Neben den Plantagen haben wir ein weiteres Sonderprogramm gestartet: die Rettung der Mangrovenart Gapas-Gapas (Camptostemon philippinensis), deren Samen wie Baumwolle aussehen. In den Philippinen wachsen noch etwa 1.100 Mangroven dieser Art, auf Mindanao sind es jedoch nur 35.

Die Samen werden in nahezu sterilen Papierhaufen zu Setzlingen herangezogen. Sobald die ersten feinen Wurzeln gebildet sind, werden die Setzlinge umgetopft. Etwas mühsam, doch jeder Aufwand lohnt sich, um eine Baumart zu retten. Es besteht also kein Grund zu diskutieren, ob der Aufwand und die Kosten es wert sind, denn es ist unsere Aufgabe – um nicht zu sagen Pflicht –, diese Mangrovenart zu erhalten und an ihrer artgerechten Wiedereinführung zu arbeiten.

Das letzte Foto unserer Drohne, bevor sie im Mangrovenwald abgestürzt ist. Als wir sie fanden, hatte das Salzwasser bereits seine Arbeit getan.

The sensitive and very rare species Gapas-Gapas seeds are grown in so-called tissue culture (TC) and potted after the roots have formed.

Der Transport über die Wasserwege muss während der Hochwasserzeiten erfolgen, da die Pflanzer sonst im tiefen Schlamm stecken bleiben.

Der Transport über die Wasserwege muss während der Hochwasserzeiten erfolgen, da die Pflanzer sonst im tiefen Schlamm stecken bleiben.

Nachdem in Baganga 250.000 Mangroven gepflanzt wurden, warten bereits 300.000 frische Setzlinge darauf, in verschiedenen Baumschulen in die Freiheit entlassen zu werden. Dies geschieht erneut in Etappen, da wir an guten Tagen zwischen 20.000 und 25.000 Setzlinge pflanzen. Die Arbeit vor der Pflanzung nimmt ebenfalls mindestens zwei Tage in Anspruch, da die Mangrovensetzlinge mit verschiedenen Fahrzeugen zu den Booten und Flößen gebracht, dort umgeladen und bei Hochwasser zu den Pflanzgebieten transportiert werden.
Ein Teil unserer Arbeit besteht zudem in der Dokumentation der Plantagen. Leider entwickelte unsere Drohne während ihres Einsatzes eigene Ideen und stürzte im Mangrovenwald ab. Nach langer Suche fanden wir sie fast unversehrt, doch das Salzwasser hatte bereits die Elektronik zerstört und die fleißige Drohne in einen Haufen Schrott verwandelt. Ein bitterer Verlust, da die Drohnenflüge es uns ermöglichen, die Plantagen beeindruckend zu dokumentieren. Nun haben wir eine neue Drohne, die bereits wieder im Einsatz ist. Freut euch auf die nächsten Videos, die ihr auf unserem Facebook-Kanal „Mama Earth Foundation“ ansehen könnt.

Müll macht krank.

Unsere Kampagne „Lernen auf Müllstühlen“ ist dringender denn je, denn Abfall ist die Plage unserer Zeit, und Mikroplastik wird das Gesundheitsproblem der kommenden Jahre sein. Jeder Einzelne spielt dabei eine Rolle. Der erste Schritt ist der einfachste, aber auch der effektivste: den Einwegplastik vermeiden.
Wie wichtig es ist, Müll aus dem Wasser zu fischen und zu entsorgen, zeigt die Tatsache, dass Plastikmüll, der durch Wellen und Sand zu Mikroplastik zerkleinert wurde, längst in unserer Nahrung angekommen ist. Kein Fisch ist frei davon – egal ob auf der Zugspitze oder im Marianengraben. Mikroplastik ist bereits da. Es hat sogar unseren Organen und erstmals auch unserem Gehirn den Weg gefunden. So wie bisher weiterzumachen, ist daher keine Option für eine sichere Zukunft.
Wir sammeln Müll gemeinsam mit unseren Pflanzern, doch es scheint eine endlose Belastung zu sein. Die Produktion von Plastik nimmt weltweit rücksichtslos zu – und daran sind auch wir Konsumenten beteiligt. Wir haben keinen Planeten B, daher müssen wir unseren Planeten bewahren und weitergeben. Dafür ist ein Wandel notwendig.

Die Menschen in den Mangroven-Baumschulen, wie hier in Baganga, sind stolz, wenn ihre Setzlinge stark, üppig grün und gesund heranwachsen.

Alle helfen mit. Hier ein Mitglied der staatlichen Organisation „Bantay Dagat“, was mit „Wächter der Meere“ oder „See-Patrouille“ übersetzt werden kann.

Unser kleiner Mama-Earth-LKW transportiert unermüdlich Müll von Mati nach Davao. Es ist erstaunlich, wie rücksichtslos die Menschen mit ihrem Planeten umgehen.

Dort Müll, hier Schulstühle. So sollte es sein. Noch besser ist es jedoch, Plastik zu vermeiden oder zumindest radikal zu reduzieren.

Wie Sie wissen, werden unsere Schulstühle aus Müll hergestellt, den wir aus dem Meer fischen oder vom Strand sammeln. Es ist ein kleiner Schritt, aber eine große Hilfe für die Schülerinnen und Schüler, die sonst manchmal auf miserabel gebauten Holzstühlen sitzen, die längst ihre besten Jahre hinter sich haben. Glücklicherweise haben wir wieder einige Spenden erhalten, sodass die nächste Lieferung an die Schulen bald erfolgen wird.
Um unser Projekt zu fördern, wollten wir drei der Schulstühle nach Deutschland schicken, doch die Kosten waren prohibitiv. Wir bitten nun unsere Besucher, die auseinandergebauten Stühle als Sperrgepäck nach Deutschland zu bringen. Hoffentlich wird unser Plan aufgehen.
Mein Freund Gerald Nowack konnte nicht auf eine Ausstellung warten und ließ die Stühle von einem Schreiner in Deutschland nachbauen. Auch wenn sie nicht original sind, zeigen sie das Modell besser als ein Foto. Gerald war vor Ort und besuchte die Klassen, die bereits mit den Stühlen ausgestattet waren. Er war ebenso begeistert von den Stühlen wie die Kinder, die darauf saßen.
Um Plastikspielzeug zu reduzieren, stellen wir aus Holzresten Bauklötze für die Kinder her. Es ist erstaunlich, wie Handys und Tablets ihre Attraktivität verlieren, wenn Kinder Häuser aus Holzklötzen gestalten und bauen können. Kinder brauchen die taktile Erfahrung. Nicht zuletzt regen die Bauklötze die Fantasie an und verknüpfen mehr Synapsen, als wenn sie auf einem Tablet wischen. Also ran an die Bauklötze!

Und hört euch bitte unser Lied „Zero Hero“ an: https://www.youtube.com/watch?v=P2YeTPpN7pk

Billige Plastikartikel überschwemmen den Markt, besonders in Asien. Es ist fast unmöglich, Holzspielzeug zu kaufen, und wenn doch, wird es zu astronomischen Preisen verkauft.

Diese Bauklötze von Mama Earth werden aus Holzresten gesägt und mit Schleifpapier abgerundet, damit die Kinder keine Splitter einreiben können.

Wenn Sie mehr über unsere Partnerschaften mit grünen Farmen erfahren möchten, klicken Sie einfach hier.
www.mama-earth-farming.eco

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