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365650 Mangroven fehlen!
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Nahrung für Millionen Menschen
Auf der kleinen Insel Samal Island im Golf von Davao / Philippinen, fehlen Mangroven zum Schutz der Küste, der Riffe und als Brutstube für den Fischnachwuchs. Noch vor einem Jahrzehnt wurden die Mangroven gedankenlos abgeholzt. Die dickeren Stämme fanden als Bauholz Verwendung, da das Holz relativ schädlingsresistent ist, die dünneren Luftwurzeln wurden zu Holzkohle verarbeitet.

Die Wasserfläche des Golfs von Davao ist circa zwölfmal größer als der Bodensee und versorgte mehr als drei Millionen Menschen mit Speisefisch. Durch den Raubbau an den Mangroven, aber auch durch die großen Fischtrawler, die am Eingang des Golfs unter anderem nach Tunfisch jagen, haben die Fischbestände dramatisch abgenommen. Die Preise für frischen Fisch steigen rasant und für viele Familien nicht mehr bezahlbar.



Um die Versorgungslage in Zukunft zu verbesseren, sind nach Schätzungen der örtlichen Umweltbehörde (DENR) circa 500.000 Mangroven nötig. Mit über 90.000 ausgesetzten Setzlingen, die zum großen Teil von Rettet den Regenwald gespendet wurden, ist der erste Erfolg bereits sichtbar. Seit Jahren stehen die Mangroven unter Naturschutz, so dass sichergestellt ist, dass sie in Zukunft nicht wieder abgeholzt werden. Mehr Informationen über Samal Island: Samal Island

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Wer unser Projekt finanziell unterstützen möchte, kauft einfach einige Reissack-Taschen. Der Preis je Tasche beträgt 2,50 Euro.

Baumwoll- versus Plastiktaschen
Wer eine Flasche Milch oder mehr nach Hause tragen möchte, greift gerne zu einer Einkaufstasche aus Baumwolle. Oft aus zwei Gründen: eine Plastiktüte könnte unter Last reißen und eine Baumwolltasche ist ökologischer. Leider falsch!

Baumwolle wächst langsam und lässt deshalb keinen Anbau von anderen Pflanzen zu. Die Monokulturplantagen verbrauchen riesige Mengen an Wasser und trocknen ganze Landschaften aus. Zusätzlich werden die Pflanzen mit Pflanzenschutzmitteln besprüht. Unglaublich, aber wahr: 25 % der weltweit versprühten Insektizide und 10 % der weltweit versprühten Pestizide verschlingen die Baumwollplantagen. Nur 0,2 Prozent der Baumwolle wächst ökologisch. Nehmen Sie bitte keine Einkaufstaschen aus Baumwolle.

Doch lieber Plastik? Ja, aber bitte recycelt. Wir haben für Sie Einkaufstaschen aus Kunstfasern. Diese werden aus gebrauchten Reissäcken genäht. Sie sind langlebig, sehr haltbar und schick. Sie helfen damit doppelt: Sie geben der Samal-Frauen-Kooperative auf den Philippinen Arbeit und spenden mit jeder gekauften Tasche eine Mangrove.

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